Gläserarten  und optische werkstoffe

Gläserarten und optische werkstoffe

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Korrekturgläserarten

Einstärkengläser (Monofokalgläser)

Diese als Einstärkengläser bezeichneten Korrekturgläser sind auf eine gegebene Weite festgelegt: für Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und/oder Astigmatismus. Sie werden als Einstärkengläser bezeichnet, da die optische Stärke für das gesamte Glas die gleiche ist.
Einstärkengläser (Monofokalgläser)
Die Gleitsichtgläser

Die Gleitsichtgläser

Es handelt sich um Multifokalgläser, deren Unterteilung unsichtbar ist und sie daher vom ästhetischen Standpunkt interessant sind.

Von oben nach unten verändert sich die optische Stärke des Glases. Es ist eine Linse mit höherer Funktion, denn der Träger dieses Glastyps erhält eine "stufenlose" Sicht.

Es erlaubt eine Fokussierung von Objekten in unterschiedlichen Distanzen, wohingegen die Zweistärkengläser lediglich eine klare Sicht auf zwei gegebene Entfernungen erlauben.

Die Free-Form-Numeric-Gläser

Die Free-Form-Numeric-Gläser gibt es für eine breite Auswahl an Gläsern. Sie garantieren die höchste optische Leistung und eine ausgezeichnete Ästhetik. Die Technologie verbessert den unteren Teil der Oberfläche, was zu einem klar erweiterten Sichtfeld führt.

Dies wurde erreicht, indem die optische Oberfläche des Auges angenähert wurde, gemeinsam mit der Korrektur der Gleitsicht und der Zylinderlinse, die sich beide auf der Innenseite des Glases befinden. Diese Herstellungsmethode ergibt sich aus der Verringerung der zeitlichen Verzerrung und der Steigerung des Sichtfeld bei Standard-Gleitsichtgläsern.

Das Ergebnis ist die Free-Form-Numeric-Technologie, die sich an die individuellen Bedürfnisse jedes Trägers anpassen, ohne zusätzliche Messungen oder Instrumente zu erfordern. Dank der neuen Free-Form-Numeric-Technologie haben sich 98% der Träger aus Trageakzeptanztest sehr schnell an diese Gläser angepasst.
Die Free-Form-Numeric-Gläser
Die degressiven Gläser

Die degressiven Gläser

Ziel der degressiven Gläser ist es, zunächst die Nahsicht zu korrigieren und dann die Mittelsicht mit abnehmender Stärke an der oberen Glaspartie. Je nach Bedarf sind vier Abstufungen möglich: 0,75, 1,25, 1,75 oder 2,25 Dioptrien.

Die Korrektur der unteren Glaspartie ermöglicht dem Träger das Lesen (z.B. mit 35 cm Entfernung) wie mit einem Gleitsichtglas. Durch die degressive Stärke kann man bei mittlerer Entfernung klar sehen, beispielsweise auf einem Bildschirm.

Je höher der Träger den Blick hebt, um so höher wird der Schärfeabstand. Abgesehen von Sonderfällen korrigiert diese Glasart keine Weitsichtdefizite und ist damit zum Fahren ungeeignet.

Die Zweistärkengläser (Bifokalgläser)

Diese Gläser sind für eine Person bestimmt, die zweierlei Korrekturen benötigt: Eine für die Nahsicht und die andere für die Weitsicht.
Der obere Teil des Brillenglases korrigiert die Weitsicht, der untere die Nahsicht.
Die Zweistärkengläser (Bifokalgläser)

Optische Werkstoffe

Das Polykarbonat

Die Haupteigenschaft des Polykarbonats ist seine Stoßfestigkeit. Diese Linse ist bei weitem die widerstandsfähigste von allen. Polykarbonatlinsen sind 10% dünner als Glas und 15% dünner als andere Kunststofflinsen. 

Es ist jedoch ein weicher Kunststoff, der sehr kratzanfällig ist. Dieses Problem wird durch eine Oberflächenhärtung zur Erhöhung der Kratzfestigkeit wirkungsvoll beseitigt. Dieses Material ist besonders empfehlenswert für den Schutz am Arbeitsplatz. 
Polykarbonat besitzt auch den Vorteil, sämtliche UV-Strahlen bis zu 380 nm (99,99%) zu absorbieren.


• Augenschutz-Produktmarkierung =
• CE-Normen EN166 - EN170 - EN172​
Das Polykarbonat
CR39

CR39

Es handelt sich um einen aus Harz hergestellten Kunststoff. Seine Vorteile sind die Festigkeit und 50% weniger Gewicht. Organisches Glas beschlägt weniger leicht und absorbiert einen Teil der Ultraviolettstrahlung.

Dagegen ist seine harte Oberfläche kratzempfindlich. Abhilfe durch eine Härtungsbehandlung zur Erhöhung der Kratzfestigkeit ist möglich. Bei gleicher Stärke sind sie dicker als mineralische Linsen oder Polykarbonat.


• Augenschutz-Produktmarkierung = 
• CE-Normen EN166 - EN170 - EN172