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Für eine bessere Laser-Empfehlung

Damit wir Ihnen eine sichere und befriedigende Lösung für Ihre Augenschutzbedürfnisse anbieten können, sollten wir über genaue Informationen verfügen, die Ihren Laser und seinen Anwendungsbereich beschreiben und insbesondere die Risiken angeben, die mit seiner Verwendung verbunden sind.

Es ist wichtig, die potenzielle Auswirkung des Lasers vorrangig auf das Auge als auf das bearbeitete Werkstück zu berücksichtigen. Zum Beispiel, wenn der Laserstrahl auf einen kleinen Punkt auf solche Art fokussiert ist, dass es unmöglich ist, das Augenmerk darauf zu richten.

SQULAS

SQULAS           

Es gibt drei Arten (die von den geltenden europäischen Sicherheitsnormen definiert sind), um die Risiken abzuschätzen und demzufolge die Schutzstufe festzulegen, die ein Augenschutz bieten muss.

1. CEI 825- erforderliche optische Dichte
2. EN 207-Skalennummer (L) erforderlich für verschiedene Lasertypen, die in den Normen
D, I, R oder M festgelegt sind.
3. EN 208-Stufennummer (R), erforderlich wie sie für die sichtbaren Laser festgelegt ist, jedoch nur, wenn es notwendig ist, den Laserstrahl abzuschwächen und ihn auf eine Stufe zurückzuführen, die eine geringere Gefahr für das Auge darstellt, es aber dabei immer noch möglich ist, den Strahl zu sehen.

426LAS

426LAS           

KOLLMINIERTE STRAHLEN entstehen, wenn der Laserausgang die Form eines Lichtstrahls hat und ein sehr schwaches Divergenzverhältnis aufweist. Bei den Berechnungen wird der vom Hersteller festgelegte Strahlendurchmesser bei jeder Distanz des Laserausgangs als konstant angesehen.

FOKUSSIERTE STRAHLEN entstehen, wenn der Laserausgang über optische Bestandteile gelenkt wird, um einen möglichst kleinen Lichtpunkt zu erhalten (zum Beispiel für Anwendungen, wo der Laser für Schneidarbeiten, anderweitige maschinelle Bearbeitung, oder in der Chirurgie) verwendet wird. Die Risikoeinschätzung muss unter der Berücksichtigung der geringsten Distanz erfolgen, die das Auge wahrnehmen kann, im Verhältnis der geringsten Distanz an die das Auge geführt werden kann. Es muss eine Berechnung des Strahlendurchmessers erfolgen, unter Verwendung der Brennweite der optischen Besandteile und dem ursprünglichen Durchmesser des Laserstrahls.

EMISSIONSSYSTEME FÜR LICHTWELLENLEITER erfordern eine besondere Aufmerksamkeit, denn sie haben einen Durchmesser von <1mm ; wenn es keine anderen optischen Bestandteile auf dem Strahlenweg gibt, kann der die Lichtfaser verlassende Strahl eine Divergenz gemäß einem relativ groß definierten Winkel erleiden(das heißt, der Lichtpunkt wird immer größer, je mehr man sich vom Ende der Faser entfernt).

Die Normen EN207 legen die minimale Distanz zwischen dem Auge und der Faser mit 10 cm fest. Wenn dies auf Ihre Anwendung zutrifft, ist für die Berechnungserfordernisse der Strahlendurchmesser derjenige des Lichtpunkts, der sich 10 cm vom Lichtwellenleiter entfernt befindet.

Ein FRAGEBOGEN betreffend Ihren Laser befindet sich umseitig. Die von Ihnen darin angegebenen Informationen erlauben die Berechnung des von Ihnen benötigten Augenschutzes und eine Empfehlung der geeigneten Augenschutzausrüstung der Produktpalette von Bollé.

>> LASER FRAGEBOGEN HERUNTERLADEN

  1. WICHTIGER HINWEIS:

    Damit diese Empfehlung so nahe wie möglich den realen Verhältnissen entsprechen kann, sollte eine Arbeitsplatzstudie durchgeführt werden, um die verschiedenen Strahlenparameter (Energie, Oberfläche) festzulegen.

    Diese sind oftmals völlig verschieden von denjenigen am Arbeitsplatz.

    Man muss nicht glauben, dass extreme Werte (größte Energie, kleinste Oberfläche) im Sinne der Sicherheit sind, denn das führt zu nicht existierenden Schutzvorrichtungen oder solchen mit einer gefährlich niedrigen Durchlässigkeit.




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