
1. Lichtbogenschweißen mit umhüllten Stabelektroden (Mantelektroden)
Hierbei handelt es sich um das bekannteste Schweißverfahren. Wenn man die Elektrode an die zu verbindenden Werkstücke heranführt, entsteht ein Lichtbogen, der einen hohen Heizwert freisetzt und damit die Verschmelzung der Elektrode bewirkt. Mantelelektroden zum Schweißen von unlegierten oder niedriglegierten Stählen. Mantelelektroden zum Schweißen von rostfreien Stählen.
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2. Lichtbogenschweißen mit nicht abschmelzenden Elektroden: WIG –Wolfram-Inertgasschweißen, (engl.: T.I.G. - Tungsten Inert Gas)
Der Lichtbogen wird zwischen dem zu verschweißenden Blech und der nicht abschmelzenden Wolframelektrode hergestellt, die von einem inerten Gas (Argon oder Helium) umgeben ist und geschützt wird. WIG bedeutet Wolfram-Inertgas, wobei die Bezeichnung Wolfram die Elektrode und die Bezeichnung Inertgas auf den plasmabildenden Gastyp hinweist. Dieses Schweißverfahren fällt unter die Kategorie der Lichtbogenschweißverfahren mit nicht abschmelzender Elektrode. Der Lichtbogen entsteht zwischen der feuerfesten Elektrode (des Generators) und dem Werkstück (+ des Generators) unter einer Gasströmung. Normalerweise handelt es sich um ein Gas oder ein Gemisch aus seltenen Gasen. Das WIG-Schweißen wird vornehmlich für das Schweißen von dünnen Blechen aus Aluminium, Magnesium, rostfreiem Stahl Kupfer und Kupferlegierungen sowie legierten Stählen verschiedener Dicken verwendet. -Zu 1 % bis 2% thorierte Wolframelektroden werden insbesondere für das Schweißen von niedriglegierten Stählen (Weichstahl) verwendet. Dieser Elektrodentyp erfordert eine niedrigere Amperezahl. Elektroden aus Wolfram-Zirkonium besitzen einen sehr hohen Schmelzpunkt und werden daher am häufigsten für das Schweißen von Aluminium verwendet.
Gleichwertigkeiten: - GTAW Gas Tungsten Arc Welding gemäß amerikanischen Normen - Verfahren 141 gemäß ISO 4063
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3. Lichtbogenschweißen mit Schmelzelektroden: MIG-MAG-Schweißen
Das MIG-MAG-Schweißen ist ein halbautomatisches Verfahrensprinzip. Die Schutzatmosphäre ist je nach angewandtem Verfahren, MIG oder MAG, verschieden: - Für MIG (Metall-Inertgas) werden Helium, Argon sowie deren Gasgemische eingesetzt. - Für MAG (Metall-Aktivgas)) verwendet man ein Gemisch aus Argon und Kohlendioxid. Mit dieser Art des Aktivschutzes können ausschließlich Stähle geschweißt werden. Im Fall von MIG ist das Gas inert, das heißt, es findet keine Reaktion mit dem Metall statt. Demgegenüber muss das Gas beim MAG mit dem Metall eine Reaktion bewirken und daher aktiv sein.
Gleichwertigkeiten: - Metall-Inertgas - Metall-Aktivgas - GMAW: Gas Metal Arc Welding (verwendet eine volle Drahtelektrode) gemäß amerikanischen Normen - FCAW: Flux Core Arc Welding (Metalllichtbogenschweißen – MF) verwendet einen Runddraht, die so genannte Fülldrahtelektrode gemäß amerikanischen Normen - Verfahren 131 (MIG) oder 135 (MAG) gemäß l'ISO 4063
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4. Plasma-Schweißen
Plasma-Schweißen ist ein automatisches Schweißverfahren. Plasma ist der Zustand hoher Energie. Plasma definiert den Zustand erhöhter Energiedichte, der durch die Bündelung eines Lichtbogens mittels einer Membrane oder Düse erzeugt wird. Das Plasmaverfahren bedeutet einen bedeutenden technologischen Fortschritt des freien Bogens unter neutralem Gas (WIG-Verfahren). Plasma-Schweißen wird hauptsächlich für rostfreie Stähle, Metalle und Edellegierungen verwendet. PAW: Plasma Arc Welding gemäß amerikanischen Normen
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