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DIE WELLENLÄNGEN

Die Wellenlängen sind grundlegend für die Wahrnehmung unserer Umgebung. Wir empfinden sie dank zweier Sinnesorgane, der Augen für die optische Wahrnehmung und der Ohren für die akustische Wahrnehmung.

Von den Radiowellen bis hin zu den Gammastrahlen werden die Wellenlängen immer kürzer. Ihre Frequenz erhöht sich dabei und benötigt mehr Energie. Dies macht die Wellen intensiver und somit auch für die Augen weit gefährlicher.


Die hoch gefährlichen Gammastrahlen können Zement und sogar Blei durchdringen. Sie zerstören die Zellen lebender Organismen. Röntgenstrahlen ihrerseits gehen durch die Körpergewebe, aber nicht durch Knochen. Sie ermöglichen somit die Röntgenaufnahmen. Das ultraviolette Licht der Sonne wird zum Teil in der Erdatmosphäre von der Ozonschicht geschluckt. Die Strahlen, die die Erde erreichen, tun dies zur Freude aller Liebhaber einer gebräunten Haut. Doch auch UV-Strahlen sind in zu hoher Dosis schädlich. Alle warmen Körper strahlen infrarotes Licht ab. Es ist nicht sichtbar, aber man kann die abgestrahlte Wärme fühlen. Funk- oder Radiowellen werden für die Übertragung von Ton-, Bild- und Datenmaterial verwendet.

Das menschliche Auge allerdings ist nicht in der Lage, die verschiedenen Bestandteile des Lichts zu unterscheiden. Es nimmt nur die Summe, abhängig von den verschiedenen Wellenlängen der Strahlung und der jeweiligen Lichtintensität, wahr. Das menschliche Auge erkennt lediglich Strahlen im Wellenlängenbereich von 380 bis 780 Nanometer. Diesen Bereich nennt man das „sichtbare Spektrum“.




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