Dieses Material besteht aus Sand und chemischen Elementen, die das klassische Glas bilden. Seine hauptsächlichsten Eigenschaften sind eine ausgezeichnete optische Qualität und Kratzfestigkeit. So beträgt die Lichtdurchlässigkeit des mineralischen Glases nahezu 92 %. Außer seinem hohen Gewicht liegt sein Hauptnachteil in seiner geringen Stoßfestigkeit und in der Tatsache, dass es in kleine Scherben bricht, die das Auge verletzen können.
CE NORMEN EN 166 Augenschutz-Produktmarkierung LOGO 1S CE
CR39
Es handelt sich um einen aus Harz hergestellten Kunststoff. Seine Vorteile sind die Festigkeit und 50 % weniger Gewicht. Organisches Glas beschlägt weniger leicht und absorbiert einen Teil der Ultraviolettstrahlung. Dagegen ist seine harte Oberfläche kratzempfindlich. Abhilfe durch eine Härtungsbehandlung zur Erhöhung der Kratzfestigkeit ist möglich. Bei gleicher Stärke sind sie dicker als mineralische Linsen. Die Entspiegelung dieser Kunststoffgläser ist weniger wirksam als bei einer Glaslinse.
CE NORMEN EN 166 Augenschutz-Produktmarkierung LOGO 1S CE
Polycarbonat
Die Haupteigenschaft des Polycarbonats ist seine Stoßfestigkeit. Diese Linse ist bei weitem die widerstandsfähigste von allen. Polycarbonatlinsen sind 10 % dünner als Glas und 15 % dünner als andere Kunststofflinsen. Es ist jedoch ein weicher Kunststoff, der sehr kratzanfällig ist. Dieses Problem wird durch eine Oberflächenhärtung zur Erhöhung der Kratzfestigkeit wirkungsvoll beseitigt. Dieses Material ist besonders empfehlenswert für den Schutz am Arbeitsplatz. Polycarbonat besitzt auch den Vorteil, sämtliche UV-Strahlen bis zu 380 nm (100 %) zu absorbieren.
CE NORMEN EN 166 Augenschutz-Produktmarkierung EN166: LOGO 1F CE
EN166: 1: Fortlaufende Arbeiten S: Verstärkte Festigkeit, widersteht einer Kugel von 22 mm und 43 g und 1.30 m Fallhöhe F : Aufprall von geringer Energie, widersteht einer Kugel von 6 mm und 0.86 g bei 45 m/s